Seine Erfindungen:
Michael Faraday experimentierte hauptsächlich auf dem
Gebiet der Chemie und der Physik. Beispiele für seine
Erfindungen sind die Entdeckung des Benzols im Leuchtgas oder
rostfreie Stahllegierungen.
1821 konnte Michael Faraday seinen ersten bedeutenden Erfolg
in der Elektrotechnik feiern: Er stellte die elektromagnetische
Rotation her. Dies ist eine kreisförmige Bewegung einer
magnetischen Kraft um einen Draht.
1931 versuchte er, die Funktion des Elektromagneten umzukehren:
Ein Magnetfeld sollte Strom erzeugen. Bei der Durchführung
dieses Experiments entdeckte er die elektromagnetische Induktion,
bei der in einem Draht durch ein Magnetfeld Spannung entsteht.
Die elektromagnetische Induktion ist die Basis für den
ersten Dynamo, bei dem mechanische in elektrische Arbeit transformiert
wird.
Seine wichtigste Erfindung waren aber die Grundgesetze der
Elektrolyse, die er 1832 aufgestellt hat. Strom wird durch
eine Schmelze aus unterschiedlichen Metallen, genannt Elektrolyte,
geleitet. Faraday hat gemeint, dass diese vom positiven Pol,
der Anode, zum negativen Pol, der Kathode, geleitet werden.
Tatsächlich ist dies , wie man viel später entdeckt
hat, genau umgekehrt der Fall.
Eines bekanntesten Experimente von Faraday war der Faraday-Käfig.
Dies war ein an allen Seiten geschlossener Metallkäfig.
Dessen Zweck war es, das Innere von einem elektrischen Feld
abzuschließen, da die Ladung sich nur auf die äußere
Seite konzentriert.
Sein Leben:
Michael Faraday wurde am 22. September 1791 in England geboren.
Sein Vater war Hufschmied. Die Familie lebte in Armut, eine
höhere Bildung für den Sohn war nicht finanzierbar.
Faradays Karriere begann als Lehrling bei einem Buchbinder:
Die Bücher, die gebunden werden sollte, begann er zu
lesen. In einem Lexikon stieß er auf einen Bericht über
Elektrizität, der sein Interesse weckte.
Bei einer öffentlichen Vorlesung lernte er den Chemiker
und Physiker Sir Humphry Davy (1778-1829) kennen, der den
18jährigen Faraday als Assistenten engagierte.
1825 wurde Michael Faraday Direktor an der Royal Institution
in London, wo er zwei Jahre später Professor der Chemie
wurde. Parallel unterrichtete er an der Militärschule
in Woolwich Chemie. Seine Weihnachtsvorlesungen an der Royal
Institution waren sehr beliebt, da Michael Faraday ein guter
Vortragender war. Sogar der Thronfolger von England, Edward,
war von den Vorträgen begeistert.
Faraday starb am 25. August 1867 in London. Um seine Leistungen
zu ehren, wurde die SI-Einheit für die elektrische Kapazität
nach ihm benannt.
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