Seine Erfindungen:
Er war Professor für Biologie und Geburtshilfe in Bologna.
Seine großen Entdeckungen auf medizinischem Gebiet sind
von seiner verblüffenden Entdeckung der elektrischen
Erscheinungen in toten Fröschen völlig in den Schatten
gestellt worden.
1789 machte er mit seinem Assistenten Versuche mit einer
Reibungselektrisiermaschine. Berührte er mit einem Skalpellmesser
die inneren Schenkelnerven eines Frosches und stand die Elektrisiermaschine
in der Nähe, schienen sich alle Muskeln in den Gelenken
der Froschbeine so zusammenzuziehen als wäre der Frosch
von heftigen Krämpfen geschüttelt. Galvani war von
diesen Experimenten fasziniert und forschte mit großer
Begeisterung weiter. Da er eigentlich Mediziner war, forschte
er natürlich mehr in diese Richtung, denn er wollte die
animalischen Geister entdecken, die die Frösche am Leben
hielten.
Bis an sein Lebensende glaubte er, dass die tierische Elektrizität
nicht das gleiche wäre wie die "gewöhnliche"
Elektrizität. (Zur damaligen Zeit kannte man nur die
Reibungselektrizität!)
Sein Leben:
Galvani wurde am 9. September 1737 in Bologna geboren. Er
wollte eigentlich Theologie studieren, aber seine Familie
überzeugte ihn dies nicht zu tun. So begann er das Studium
der Naturwissenschaften aus dem Blickwinkel des Anatomen und
Physiologen. Nach Aufstellung seiner These über die Anordnung
der Knochen kam er mit 24 Jahren an die Universität von
Bologna, wo er Anatomie lehrte. Ab 1782 war er Professor für
Anatomie und Geburtshilfe.
1790 starb seine Frau Lucia, mit der er 30 Jahre verheiratet
war.
Galvani selbst starb acht Jahre später am 4. Dezember
1798.
zurück
|