Seine Erfindungen:
Georg Simon Ohm war neben Allesandro Volta und Luigi Galvani
einer der drei Hauptvertreter der Forschung über elektrische
Strömungen.
1826 formulierte er das Ohm'sche Gesetz. Dieses wurde anfangs
von den Fachleuten kritisiert und abgelehnt. Erst 11 Jahre
nach der Entdeckung wurde es anerkannt. Das Ohm'sche Gesetz
ist das grundlegende Gesetz über den Stromfluss, es beschreibt
die Beziehung zwischen Strom (=I), Spannung (=U) und Widerstand
(=R). Legt man in einem geschlossenen Stromkreis an einen
Widerstand Spannung, so fließt durch den Widerstand
Strom. Der Strom entspricht dabei dem Verhältnis von
Spannung und Widerstand (I=U/R). Diese Erkenntnis war ein
großer Fortschritt, da sie die Forschungsarbeit erheblich
vereinfacht hat: Die grundlegenden Parameter mussten nun nicht
mehr bei jedem Experiment neu definiert werden.
Die Einheit des elektrischen Widerstands wurde nach Georg
Simon Ohm benannt. Ein "Ohm" gibt den Widerstand
zweier Punkten an, zwischen denen ein Ampere elektrischer
Strom fließt. Die elektrische Spannung sollte dabei
ein Volt betragen.
Zwischen 1839-1844 beschäftigte sich Ohm mit der Akustik.
Seine Entdeckungen wurden unter dem Begriff der Ohm'schen
Akustik zusammengefasst. Ein Beispiel für eine solche
Entdeckung war die Erklärung der Unterschiede zwischen
Ton und Klang.
Sein Leben:
Georg Simon Ohm wurde am 16. März 1789 in Erlangen
geboren. Sein Vater war Schlossermeister, der in seiner Freizeit
physikalische und mathematische Probleme zu lösen versuchte.
Er hat seinen Sohn in diesen Fächern persönlich
unterrichtet.
Georg Simon Ohm begann seine Ausbildung an der Universität
in Erlangen. Als ihm das Geld ausging, musste er diese allerdings
unterbrechen. Nachdem er als Nachhilfelehrer in der Schweiz
genug verdient hatte, konnte er sein Studium wiederaufnehmen
und beenden. Danach lehrte er an unterschiedlichen Schulen
Mathematik und gab Privatunterricht.
Ohms Lebensziel war es, an einer Universität zu unterrichten.
Dieser Wunsch erfüllte sich erst 1849, als er eine Anstellung
als Universitätsprofessor an der Universität München
angeboten bekam.
Er starb am 6. Juli 1854 nach kurzer Krankheit in München.
Georg Simon Ohm hat nie geheiratet und auch keine Familie
gegründet. Sein einziger Gefährte war ein kleiner
Hund.
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