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Georg Simon Ohm
16. 03.1789 - 16.07.1854
Mathematiker

Seine Erfindungen:

Georg Simon Ohm war neben Allesandro Volta und Luigi Galvani einer der drei Hauptvertreter der Forschung über elektrische Strömungen.

1826 formulierte er das Ohm'sche Gesetz. Dieses wurde anfangs von den Fachleuten kritisiert und abgelehnt. Erst 11 Jahre nach der Entdeckung wurde es anerkannt. Das Ohm'sche Gesetz ist das grundlegende Gesetz über den Stromfluss, es beschreibt die Beziehung zwischen Strom (=I), Spannung (=U) und Widerstand (=R). Legt man in einem geschlossenen Stromkreis an einen Widerstand Spannung, so fließt durch den Widerstand Strom. Der Strom entspricht dabei dem Verhältnis von Spannung und Widerstand (I=U/R). Diese Erkenntnis war ein großer Fortschritt, da sie die Forschungsarbeit erheblich vereinfacht hat: Die grundlegenden Parameter mussten nun nicht mehr bei jedem Experiment neu definiert werden.

Die Einheit des elektrischen Widerstands wurde nach Georg Simon Ohm benannt. Ein "Ohm" gibt den Widerstand zweier Punkten an, zwischen denen ein Ampere elektrischer Strom fließt. Die elektrische Spannung sollte dabei ein Volt betragen.

Zwischen 1839-1844 beschäftigte sich Ohm mit der Akustik. Seine Entdeckungen wurden unter dem Begriff der Ohm'schen Akustik zusammengefasst. Ein Beispiel für eine solche Entdeckung war die Erklärung der Unterschiede zwischen Ton und Klang.

Sein Leben:

Georg Simon Ohm wurde am 16. März 1789 in Erlangen geboren. Sein Vater war Schlossermeister, der in seiner Freizeit physikalische und mathematische Probleme zu lösen versuchte. Er hat seinen Sohn in diesen Fächern persönlich unterrichtet.

Georg Simon Ohm begann seine Ausbildung an der Universität in Erlangen. Als ihm das Geld ausging, musste er diese allerdings unterbrechen. Nachdem er als Nachhilfelehrer in der Schweiz genug verdient hatte, konnte er sein Studium wiederaufnehmen und beenden. Danach lehrte er an unterschiedlichen Schulen Mathematik und gab Privatunterricht.

Ohms Lebensziel war es, an einer Universität zu unterrichten. Dieser Wunsch erfüllte sich erst 1849, als er eine Anstellung als Universitätsprofessor an der Universität München angeboten bekam.

Er starb am 6. Juli 1854 nach kurzer Krankheit in München. Georg Simon Ohm hat nie geheiratet und auch keine Familie gegründet. Sein einziger Gefährte war ein kleiner Hund.

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